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Nähnadeln  

Einsatz von Nähnadeln

Eine Nähnadel ist an der Spitze mit einem Nadelöhr versehen, durch dass das Garn gefädelt wird. Mit einer Nähnadel verbindet man mit Hilfe eines Fadens zwei Materialien, zumeist Stoffe. Es gibt Handnähnadeln, Nähmaschinennadeln und Rund-und Polsternadeln.

Die technische Weiterentwicklung der Nähnadel sind die Nähmaschinennadeln. Eine Nähmaschinennadel besteht aus dem Kolben, dem Konus, dem Schaft, der Öhrpartie und der Nadelspitze. Bei Industrienähmaschinen sind bis zu 10.000 Stiche pro Minute möglich. Gleichzeitig muss der Faden mit hoher Geschwindigkeit durch das Nadelöhr gleiten ohne reißen zu dürfen, und die zu verbindenden Textilien durchstoßen. Durch diese Belastung muss eine Nähmaschinennadel mit großer Präzision gefertigt werden. Nähmaschinennadeln werden in unterschiedlichen Durchmessern und Ausformungen der Nadelspitzen hergestellt. Das ist wichtig, damit man je nach verwendeten Textilien ein optimales Nahtbild erhält. Für Haushaltsnähmaschinen sind zwei Nadeltypen üblich: das ist einmal System 130 / 705 H (Flachkolben) und System 287 WH (Rundkolben = 1738 A). Beim Flachkolben ist der Kolben auf einer Seite flachgeschliffen. Das verhindert, dass die Nadel falsch herum eingesetzt werden kann.  

Hersteller von Nähnadeln

 

Bei Herstellern wie Schmetz, haben die Nähnadeln verschiedene Farbcodierungen. Das dient der schnellen Erkennungen, um welche Nadel es sich handelt. Dabei zeigt die erste Farbe, den Nadeltyp/Anwendung an. Die zweite Farbe definiert die Stärke. Universal, Feder-Stick-Nadel, Hohlsaum, Doppelöhr und Öhrschlitz - Nadeln haben keine Farbcodierung. Stretch Nadeln sind beispielsweise mit gelb gekennzeichnet, Jersey mit Orange und Jeans mit blau. Die Nadelstärke 75 wird mit pink, 80 mit orange und 90 mit blau ausgezeichnet. Sieht man nun also auf seiner Nähnadel die Farben gelb und pink, so handelt es sich um eine Stretch Nadel in der Stärke 75. Die Stärke der Nadel wird in 1/100 Millimeter angegeben. Bei der Stärke 70 handelt es sich also um 0,7 mm, bei Stärke 100 dementsprechend um 1 mm. In den USA wird die Größe der Nähnadeln meist noch mit zwei Zahlen wie zum Beispiel 12/80 angegeben. Beides bezeichnet zwar die Stärke der Nadel, die erste Zahl ist jedoch nach dem veralteten Singer Standard, die zweite Zahl ist nach dem neuen, modernen NM-Standard in 1/100 Millimetern angegeben. Das Nadelöhr beträgt in der Breite normalerweise 40 % vom Nadeldurchmessers. Bei einer Nadel der Stärke 100 mit 1 mm Durchmesser ist das Nadelöhr also 0,4 mm breit.   

Verschiedene Arten von Nähnadeln

Neben den üblichen Nadeltypen wie Universal, Stretch, Jersey, Jeans oder Leder, gibt es auch Microtex (beispielsweise zum vernähen von Softshell), Stick- und Metallic Nadeln (zum vernähen von Spezial- und Effektgarnen). Es gibt neben den einfachen Nähnadeln, auch Zwillingsnadeln. Diese haben nur einen Kolben, teilen sich dann aber in zwei Nadeln auf. Beim Nähen mit Zwillingsnadel, näht die Maschine mit zwei Oberfäden und einem Unterfäden. Der Unterfaden bildet, wenn die Fadenspannung korrekt eingestellt ist, einen Zick Zack Stich. Die Zwillingsnadel wird gerne als Ersatz zur Coverlock genommen, für schöne Saumabschlüsse.

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